Spinnt die Elektronik im neuen Auto, sollte der Käufer nicht auch noch selbst durchdrehen, den Verkäufer unter Druck setzen und ein neues Auto als Ersatz verlangen. Auch Kunden müssen sich bei einer Mängelrüge an die Spielregeln halten. Dazu gehört laut Bundesgerichtshof, dass der unzufriedene Kunde dem Verkäufer des Autos Gelegenheit gibt, den Mangel zu prüfen (Aktenzeichen: VIII ZR 310/08).
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Rülpst das Pferd, sinkt sein Wert. Das unziemliche Verhalten stößt vor allem Pferdenarren übel auf, die sich gerade ein neues Reittier gekauft haben. Bleibt die Frage, seit wann der Gaul rülpst: schon vor dem Kauf oder erst seitdem? Und wer trägt die Beweislast? Von der Antwort hängt viel ab. Vor allem Geld. Vor dem Bundesgerichtshof (BGH) ging es in einem Fall um 160.000 Euro.
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Ob Fliesenleger, Maler oder Klempner, die Beauftragung von Handwerkern endet mitunter im Rechtsstreit. Welche Rechte die Verbraucher bei Pfusch, Terminverzug, zu hohen Anfahrtskosten und überzogenen Rechnungen haben, erklärt Rechtsanwalt Hansjörg Richter von der Kanzlei Richter, Opitz und Kolla in Braunschweig.
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Ob Online-Banking, EBay-Versteigerung oder Internetshopping: Das Internet wird für Verbraucher immer riskanter. Laut Statistik der Kriminalpolizei ist allein das Abfangen sensibler Daten von 2007 bis 2008 um 60 Prozent gestiegen. Rechtsanwältin Alexandra Zimmer von der Kanzlei Krafft, Gschwind & Zimmer in Ravensburg erklärt, wie Verbraucher die Stolperfallen des Internets meistern.
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Wer von Vertretern heimgesucht und mit Versicherungen, Kapitalanlagen oder Internet-Flatrates überrumpelt wird, kann diese Verträge oft Jahre später noch widerrufen. Die Voraussetzung: Der Vertreter hat seinen Kunden nicht richtig über das Widerrufsrecht belehrt.
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